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Presse 23.07.2010 | Kolumne "Das Wort hat..." Backnanger Kreiszeitung
Gemeinsam lernen
Wer die vergangenen Jahrzehnte der deutschen Schulentwicklung resümiert, kann nicht zufrieden sein. Die Mehrheit der Länder in Deutschland hat sich bei unzähligen Reformen weniger den Lerninhalten und mehr der Inthronisierung der Schüler zugewandt. Dem Lehrer wurde die Moderator- rolle verordnet, während der administrative Schulbetrieb immer aufwändiger wurde. Im Ergebnis brachte dies über die Jahre immer unzuverlässigere Qualifikationen, unpräzisere und oberflächlicher ausgebildete Schulabgänger. Für den Start ins Arbeits- und Erwachsenenleben fehlt immer mehr.
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02.07.2010 | Kolumne \"Das Wort hat...\" Backnanger Kreiszeitung
„Singen – Bewegen – Sprechen“ Ein Modellversuch wird Programm „Auch in der heutigen Zeit ist das Singen und Musizieren ganz bestimmt keine Ausdrucksform der Vergangenheit. Ich bin der Überzeugung, dass Musik und Kunst ideale Werkzeuge sind, um Türen zu öffnen und Verständigung zwischen Menschen zu erzeugen“, waren Worte, die ich am letzten Wochenende bei meiner Festrede zum 150jährigen Jubiläum des Liederkranzes in Oppenweiler sagte. Mein eigener Ansatz passt ganz wunderbar zu der in dieser Woche verkündeten Projekt- Ausschreibung des Landes „Singen-Bewegen-Sprechen“. Dieses neue Förderprogramm ist ein freiwilliges Angebot für eine qualifizierte und durchgehende musikalische Bildung von Kindern zwischen vier und zehn Jahren. Es wird in enger Zusammenarbeit von Musikschulen/Vereinen der Laienmusik mit Kindergärten und Tageseinrichtungen und bis hinein in die vierte Grundschulklasse durchgeführt.
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11.06.2010 | Kolumne "Das Wort hat..." Backnanger Kreiszeitung
Herbst im Frühling? Der Herbst ist die Zeit, in der wir ernten und die Blätter fallen. Angesichts der jüngsten Meldungen könnte man meinen, dass wir uns derzeit nicht im kalendarischen Frühling befinden, sondern bereits im Herbst angekommen sind. Wir ernten was wir säen? Streichen, kürzen, kappen ist angesagt, damit Deutschland den Weg aus der Schuldenkrise findet, zuletzt verursacht durch die Wirtschaftskrise und die Milliardenverluste, die uns Spekulanten und Profiteure bescherten. Durchaus selbstkritisch möchte ich hier anmerken, dass auch wir Politiker unseren Teil zur aktuellen Situation der öffentlichen Haushalte beigetragen haben. Das größte Sparprogramm der deutschen Geschichte steht an. Mit einem milliardenschweren Sparpaket gilt es nun in den nächsten Jahren den Bundeshaushalt zu konsolidieren.
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21.05.2010 | Kolumne \"Das Wort hat...\" Backnanger Kreiszeitung
Es grünt so grün Der fortschreitende Klimawandel markiert eine der zentralen Herausforderungen für die Politik. Nach Analysen der Internationalen Energieagentur (IEA) bedeutet eine hälftige Reduktion der Emissionen bei gleichzeitig wachsender Weltbevölkerung und steigendem Wohlstand eine grundlegende und rasche Umstellung der Wirtschaft hin zu einer kohlenstoffarmen Energiepolitik. Damit sind nicht nur die Folgen des Klimawandels weit reichend und komplex, sondern auch die Lösungsoptionen. Ein effektiver Klimaschutz muss sämtliche Chancen ausschöpfen, angefangen von der raschen Verbreitung bereits existierender Technologien über deren Weiterentwicklung bis hin zur Erforschung neuer Ansätze.
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12.05.2010
„Ja zu Ganztagsschulen.“
„In der dritten Antragsrunde des Landesprogramms zur Genehmigung von Ganztagsschulen in Baden-Württemberg mit zusätzlicher Lehrerzuweisung sind insgesamt 128 Anträge genehmigt worden. Das Baden-Württembergische Kultusministerium hat den zwei Anträgen aus Berglen und Sulzbach an der Murr auf einen offenen Ganztagsschulbetrieb zugestimmt. Damit kann es an der Nachbarschaftsschule in Berglen und in der Haupt- und Werkrealschule Sulzbach zum neuen Schuljahr schon losgehen“, berichtet der CDU-Landtagsabgeordnete Wilfried Klenk nach der gestrigen Programmentscheidung des Kultusministeriums.
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22.04.2010
„Bleichwiese und Murrufer werden attraktiver“ 3 Millionen Euro Fördergelder für städtebauliche Erneuerung Das Wirtschaftsministerium hat über das diesjährige Programm zur städtebaulichen Erneuerung entschieden. Von diesem Programm profitiert Backnang mit zwei Millionen Euro. Dies teilt der CDU Landtagsabgeordnete Wilfried Klenk mit. „Die Gemeinden Allmersbach im Tal erhalten 400.000 Euro und Sulzbach an der Murr 600.000 Euro als Aufstockung für die laufenden Sanierungsmaßnahmen“, so Klenk.
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30.03.2010
Über 400 Tausend Euro für Kommunen im Wahlkreis Backnang aus dem Entwicklungsprogramm Ländlicher Raum (ELR)“
"Über das ELR fließen dieses Jahr 409.000 Euro in den Wahlkreis Backnang. Es profitieren die Städte und Gemeinden Alfdorf, Allmersbach im Tal, Althütte, Aspach, Backnang, Sulzbach an der Murr, Weissach im Tal, und Welzheim“. Dies teilt der Landtagsabgeordnete Wilfried Klenk in einer Presseinformation mit. „Davon werden rund 83.000 Euro in kommunale Vorhaben und 326.000 Euro in private und gewerbliche Vorhaben fließen“, so Klenk.
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25.03.2010
Konrad-Adenauer-Stiftung (KAS) vergibt Stipendien
KAS meldet noch freie Stipendien. Abiturienten und Studierende aus seinem Wahlkreis können sich noch bis zum 15. Mai um ein Stipendium der Konrad-Adenauer-Stiftung bewerben. Dies teilte der CDU-Abgeordnete Wilfried Klenk einer Pressemitteilung mit.
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19.03.2010 | Kolumne "Das Wort hat..." Backnanger Kreiszeitung
Von Wundern und Wunden
Sein Name ist Programm und er ist unabdingbar mit dem Automobil verbunden: Der umtriebige Ingenieur Carl Benz erfand das Auto, das 1894 erstmals in Serie hergestellt wurde, und aus der Mitte Baden-Württembergs heraus seinen Siegeszug rund um den Globus antrat. Mit seiner Entwicklung revolutionierte Benz die individuelle Mobilität. Das Auto-mobil, galt und gilt als das technische Wunder und wurde zum Symbol für persönliche Freiheit stilisiert. Für die meisten Menschen ist es unverzichtbar. Soziale Aktivitäten wie Wohnen, Arbeiten, Bildung und Erholung sind räumlich voneinander getrennt. Mobilität ist daher notwendig zur Inklusion in wichtige soziale Systeme. Mobilität entsteht aber nicht nur aus dem Zwang, räumlich getrennte Aktivitäten wahrzunehmen. Das Unterwegssein dient vielmehr auch der Identitätsstiftung und ist Ausdruck eines Lebensstils. Mobilität und Auto-Mobilität hat Hochkonjunktur. Auf der Autobahn und im Stadtverkehr drohen ob des motorisierten Individualverkehrs der finale Verkehrskollaps und Stillstand statt Bewegung. Verstopfte Straßen, überfüllte Stadtbahnen, Züge und Flughäfen treffen alle gesellschaftlichen Ebenen. Der Verkehr gehört deshalb zu den dringendsten Problemen in den urbanen Ballungsgebieten.
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10.03.2010
Regierungserklärung vom 10.03.2010 Unter das Thema „Neue Chancen, alte Stärken – Der Baden-Württemberg-Weg ins neue Jahrzehnt“ hat der neue baden-württembergische Ministerpräsident Stefan Mappus seine erste Regierungserklärung gestellt. Er wies heute im Landtag darauf hin, dass auch unser Land von der Finanz- und Wirtschaftskrise hart getroffen worden ist. Allmählich zeigten Daten aus der Wirtschaft wieder nach oben. Davon profitiert besonders Baden-Württemberg: als einziges deutsches Bundesland verzeichnen wir im Februar wieder eine sinkende Arbeitslosenquote.
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